CRISAM® FV als Methode
CRISAM® steht für „Corporate Risk Application Method“ und ist eine neue und ganzheitliche Methode zur Implementierung eines unternehmensweiten Risikomanagement Prozesses. CRISAM® FV (Financial Valuation) ist jenes Modul im CRISAM® Risikomanagement Framework, mit dem Chancen und Risiken durch Simulation ihrer monetären Ausprägung bewertet werden.
Die wesentlichen Merkmale, die CRISAM® FV charakterisieren, sind:
- Finanzmodelle werden in übersichtlichen Baumstrukturen dargestellt. Durch Öffnen und Schließen der Teilbäume ist auch bei komplexen Modellen die Übersicht gewährleistet.
- Chancen und Risiken werden entsprechend ihrer betriebswirtschaftlichen Berechnungsregeln stochastisch simuliert und mit einem Erwartungswert mit zugehöriger Ergebnisbandbreite dargestellt.
- Operationale Risiken aus CRISAM® RV (Risk Valuation) werden monetär quantifiziert und in CRISAM® FV Bewertungsmodelle automatisiert übernommen.
- Risk-Owner spezifizieren entsprechend dem unternehmensspezifischen Implementierungsmodell ihre Risiken und Maßnahmen direkt im CRISAM® FV Explorer oder erfassen diese remote via WEB-Interface am CRISAM® FV Server.
- Ein serverbasiertes Berechtigungssystem sichert die Vertraulichkeit und unterstützt die Implementierung eines Rollen- und Funktionenmodells.
- Die integrierte Maßnahmenverwaltung ermöglicht sowohl eine direkte Zuordnung von Maßnahme zu Risiko, eine Brutto- und Nettosimulation zur Analyse der Wirksamkeit der geplanten Maßnahmen, als auch die Verfolgung freigegebener und umzusetzender Projekte.
- Übergeordnete oder modellspezifische Kennzahlen werden mit ihrer Ergebnisbandbreite dargestellt, sodass sowohl mögliche, als auch wahrscheinliche, weniger wahrscheinliche und unwahrscheinliche Wertebereiche abgelesen werden können.
- Chancen, Risiken und auch Maßnahmen werden in ihrer Wirkung sowohl in unterschiedlichen Finanzmodellen, als auch in einer Mehrjahresbetrachtung bewertet.
CRISAM® FV ermittelt Chancen und Risiken durch Simulation potentieller Ergebniswerte. Dabei werden tausende, mehr oder weniger wahrscheinliche, jedoch mögliche Realsituationen im Zeitraffer durchgespielt und deren Ergebniswerte ermittelt. Jener Wertebereich, der am häufigsten errechnet wird, gilt auch in der realen Welt als sehr wahrscheinlich. Werte, die als Ergebnis nie oder nur sehr selten erreicht wurden, sind in der Zukunft ebenfalls als sehr unwahrscheinlich einzustufen.



